Das verrückte Huhn

Das verrückte Huhn

Was bedeutet Ver-rücktsein?

Es gibt verschiedene Arten des Verrückten, ganz pathologisch in der Psychologie, und einfach eine Lebensweise, die dem „Normalen“ widerspricht.

Wenn ich mir die Verrückten so alle anschaue, was das Verrückte für viele Menschen bedeutet, fängt es an, interessant zu werden.

Rein äußerlich können wir verrückte Hühner daran erkennen, wenn jemand sehr bunt angezogen ist, und sich auffallend anders benimmt.

Reicht das aus, um aus der Reihe zu tanzen, und nicht dem Normalen zu entsprechen?

Es kennt jede/r sicher Zeiten, wo wir fühlten oder dachten, etwas verrückt, was hier gerade geschieht?

Viele Situationen in unserem Leben ergeben keinen Sinn, ergeben keinen Hintergrund, warum es gerade geschieht.

Der Narr im Tarot beschreibt jemanden, der noch kindlich handelt, die Welt als etwas sieht, was noch ganz neu und unerfahren betrachtet werden kann.

Daher merkt er vielleicht nicht, wenn er den falschen Weg geht, und sich dem Abgrund nähert in seiner Unbedarftheit.

Da ist der Leichtsinn mit eingebunden, wenn wir nicht wirklich hinschauen, eher wie ein Kind unterwegs sind, was die Gefahren noch nicht kennt.

In der Psychologie geht etwas schnell ins Verrückte, etwas was nicht ganz stimmt im Geist, wenn derjenige nicht klar bei Verstand ist, und Dinge macht, die niemand wirklich erklären kann.

Besonders wenn jemand große traumatische Erfahrungen hat, und diese noch im Geist, in der Seele und im Körper gebunden sind.

Erst wenn es zu einer ver-rückten Situation kommt, durch einen Schock entsteht eine neue Situation, wird etwas klar gerückt.

Dann ergibt das verrückte Huhn oder der verrückte Gockel wieder Sinn, weil es dann zu einer Verschiebung im Geist kommt, und es oftmals mit viel Aufwand und lautem Geschrei zur Ablösung des Traumas kommt.

Es gibt in dieser Situation eine Übergangszeit, die zu Überbrückung gilt, bis die Ver-rückung wieder verankert ist in seinen Urzustand, bevor das Trauma stattgefunden hat.

Dann kommt es zu einem gereiften Zustand, wo es nicht mehr darum geht, zu schnell ins Leben zu laufen, und nicht wirklich hinzuschauen, ob es der richtige Weg ist.

Ein natürliches Ver-rücktsein kann es in dieser gereiften Form geben als Erwachsener, der genau weiß, was er macht, und auch die Konsequenzen absehen kann, und trotzdem den Mut hat, mal was Verrücktes zu machen.

Er hat die Weisheit und den Überblick über das Handeln, ist in der Verantwortung für das was geschehen kann, bewusst und klar in den Entscheidungen.

Dann macht das Verrücktsein Spaß und kann große Lebensfreude schenken, wenn es nicht närrisch ist, was entschieden wurde.

Ein verletzter Mensch, der noch immer mit seinen Traumatas verbunden ist, wird närrisch handeln, weil es gar nicht anders geht.

Er ist nicht mit seinen Anteilen verbunden, seinen wahren Gefühlen, von daher hat dieser Mensch keine Wahrnehmung darauf.

Daher ist es sinnvoll genauer hinzuschauen, wenn wir etwas Verrücktes machen, wenn wir mutig ins Leben springen, ob wir dem Himmel und unseren Träumen näherkommen, oder dem Abgrund, der sich dann auftut.

Daher beobachtet euch, schaut euch beim Entscheiden und bei dem was ihr macht, genauer zu.

Ein Selbstbild zu ver-rücken kann wahre Wunder bewirken, und viele alte Wunden heilen, wenn wir erkennen, wie wir uns selbst betrügen, belügen und verraten, wenn wir nicht wirklich dem folgen, was zu uns gehört.

Nehmt euch die Zeit, es genauer zu betrachten, es wahrzunehmen in allen Facetten, und der Vielfalt eurer Möglichkeiten.

Das verrückte Huhn ist ein glücklicher Zustand, wenn es still und leise geschieht, und die Farben sich natürlich entfalten können.

Schaut gut auf euch, gerade jetzt in dieser sehr verrückten Zeit, wo einiges noch an Täuschungen und Narren unterwegs ist.

Lasst euch nicht hinters Licht führen, und nehmt wahr, wem ihr folgt.

 

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